Sommerradreise 2018

Freitag, am 27.07.2018 startete auch dieses Jahr die ersehnte Sommertour mit dem Ziel Graal Müritz. Wir trafen uns um 17:00 in Rothenburg am Neiße Camp. Nach zahlreichen Begrüßungen aller, konnten die Behausungen schon für die erste Nacht vorbereitet werden. Es wurden die Zelte vom Herrn Hasenmann, Fanny, Kelly Family, Feekarl mit Saskia und Marius bestaunt. Rolitschka besorgte noch ein paar Sachen bei unserer lieben Ramona um die Tour perfekt zu machen. Die Ausrüstung wurde in diesem Jahr durch zwei kompakte Campingtischgarnituren ergänzt, wobei wir versucht haben über Portale wie www.idealo.de die Anschaffungskosten gering zu halten.

Zum Abendbrot gab es wie üblich Erdabbern mit Quark und Leinöl. Außerdem wurde die Bärenbelehrung … gehalten. Nachdem der Abwasch erfolgreich erledigt wurde, konnte freiwillig Frisbee gespielt oder die Mondfinsternis und der Blutmond beobachtet werden. So langsam kehrte auch in dem Neiße Camp die Ruhe ein, sodass sich jeder das erste Mal in sein Zelt begab.

Tag 2: Rothenburg – Klein Döbbern: 75 km

Nach einem leckeren Frühstück mit Brötchen und Schleim konnte der erste Tag mit der Tour beginnen. Karl, als Gruppenleiter führte uns sicher bis kurz vor Podrosche, wo auch Rolitschka schon mit Hermann auf uns wartete. Ein kurzer Melonensnack wurde am Schießstand eingelegt und Greta ist aufgrund des Trommelfeuers direkt im Auto eingeschlafen. Hermann wurde dann in den Hänger verfrachtet, ihm hat es ebenso gut wie Greta im Auto gefallen, sodass auch er eingeschlafen ist. Der große Stopp mit Mittagspause fand in Krauschwitz statt. Nachdem sich alle ordentlich mit Brötchen, Melone, Schokolade und Käse gestärkt hatten, konnten auch die letzten 35 km fortgesetzt werden. Kurze Zeit später gab es auch den ersten Halt in der 2. Halbzeit, aufgrund eines Defekts mit dem leeren Kinderanhänger von Hermann. Doch auch nach diesem kleinen Zwischenstopp konnte es weitergehen. Marius war auch im zweiten Teil der Strecke immer auf der Suche nach den landschaftlich schöneren Wegen, wodurch ab und zu ein paar kleine Pausen eingelegt wurden. Einige Pausen weiter wurde der Zeltplatz mit Strand an der Talsperre Spremberg erreicht. Der Platz wurde schnell erkundet, das Auto flott ausgeräumt und die Zelte schnell aufgebaut, dadurch konnten sich alle direkt eine verdiente Abkühlung im See holen. Zum Abendbrot gab es Nudeln mit Gemüsepams, Käse und Wurst. Am Abend wurde die Anlage noch weiter erkundet und Spielplätze ordentlich getestet. Nach dem alle gestärkt zusammen saßen, fingen plötzlich unsere Nachbarn aus Thüringen an zu grillen. (Nur mal nebenbei: Waldbrandstufe 5). Auch dieser Tag ging mit vielen Erlebnissen und Eindrücke zu Ende, wodurch alle relativ zeitig in ihren Zelten verschwanden.

 

Tag 3: Klein Döbbern – Lübben 58 km

Eine Nacht auf einem Zeltplatz mit Weihnachtsbeleuchtung, wunderschönem Wetterleuchten und Regen ließen manche von uns schlecht schlafen. Dennoch sind wir sanft erwacht und konnten gut in den Tag starten. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit exzellenten Seeblick wurden am Morgen noch die Zelte abgebaut, sodass wir auch heute wieder die Fahrräder aufsatteln konnten. Entlang der Spree ging es ab in den Spreewald. Unser Mittagessen nahmen wir in der stark touristisch besuchten Stadt Burg ein. Wir radelten nach einigen Brötchen und Gurken auf dem Erlkönigweg entlang den Flüssen in Richtung Lübbenau. Dort angekommen gab es noch ein leckeres Softeis für fast alle Radler, bis auf Herrn Hasenmann, für ihn gab es ein Matjesbrötchen. Kurze Zeit später ging es dann für alle ins nächste Lager: Lübben. Wir erkundeten die Anlage mit Tischtennisplatten, Spielplatz, Jugendherberge und eigenem Zugang zum Wasser. Nachdem einzelne die Vesper mit Brötchen und nichtvorhandener Nutella genossen, wurden die Zelte auch wieder aufgebaut. Gemeinsam warteten wir auf das Abendessen, was dieses Mal für uns gekocht wurde. Eine große Auswahl mit Suppe, Salaten und Brot mit Aufstrichen ließen manche von uns zum Grübeln bringen. Alle stärkten sich reichlich, sodass das Abendprogramm eingeläutet werden konnte. Wir nutzten die Tischtennisplatten, manche erkundeten die lokale Badeattraktion von Lübben und den hauseigenen Spielplatz.  Zum Abend kam dann noch unser lieber Eike vorbei. Wir genossen die Zeit zusammen mit ihm und etwas später erschien auch Klara zu unserer Truppe. Der Abend ging auch heute gemütlich zu Ende, in dem manche „Mikado“ oder „Mensch ärger dich nicht“ spielten….

Tag 4: Lübben – Blankenfelde Mahlow 74 km/ 85 km

Dank eines ausgewogenem Frühstück, gemacht von den Küchenfrauen der Jugendherberge Lübben, war es für alle ziemlich entspannt. Trotz dessen startete der Tag mit relativ wenig Energie und Elan. Doch dies lag nicht am jugendherbergstypischen Frühstück, sondern viel mehr an dem betrübten Himmel, welcher über uns lauerte. Letztendlich raften wir uns aber alle irgendwann auf, sodass die längste Etappe starten konnten. Aufgrund der immer wiederholenden Wege um die Seen zog sich der erste Teil der Strecke bis Krausnick hin. In Krausnick trennte sich dann die Gruppe, in die, die landschaftlich schöne und technisch anspruchsvolle Route genießen wollte und in die, welche den längeren Weg außen herum bevorzugten. Auf der anspruchsvollen Route gab es als Besonderheit den Wehla Turm auf den Krausnicker Bergen, womit man bis zum Tropical Island und Kraftwerk Boxberg blicken konnte. Von dem Turm aus runter, ging ein steiniger Weg mit vielen „Bremshügeln“, wodurch man den weiteren Verlauf der Strecke nicht erblicken konnte. Ja und da hat Plumsi wieder zugeschlagen… Es ging dann weiter entlang tollen Seen für Angler und Nacktbader. Irgendwann ging es für Plumsi dann aber nicht weiter, sodass sie vom guten Rolitschka 500m vor dem Treffpunkt der längeren Routenwähler eingesammelt wurde. Letztendlich trafen sich alle in Halbe, wo es dann Eis, Wurst und Käse mit Semmeln vom Vortag gab. Außerdem wurde noch der tropische Früchte Mix zum Kühlen besorgt. Dank des Navis wurde das extrem überfüllte Auto einen langen Umweg geschickt. Dennoch kamen sie vor den anderen an. Den die Biketruppe hatte ab der Mittagspause noch 40 km vor sich. Diese jagten dann einem Rennradfahrer hinterher, sodass auch diese letzte Strecke überwunden wurde. Am heutigen Nachmittag bzw. Abend nutzten viele die Chance in den nahegelegenen Mahlower See zu baden. Außerdem wurde heute aufgrund der extremen Hitze das erste Mal das altbekannte Shelter aufgebaut. Zum Abendbrot gab es Bratwurst mit Sauerkrautsalat und Kartoffelmuss. Der Abend wurde dann noch fürs gemeinsame Zusammensitzen genutzt, sodass auch dieser Abend entspannt zu Ende ging.

 

Tag 5: Blankenfelde Mahlow – Berlin Kreuzberg 15km

Unser Tag startete mit einem äußerst leckeren Frühstück, denn für uns wurde heute von Karl ein frisches Rührei und Bacon zubereitet. Dies war der Wunsch von Herrn Hasenmann und alle nutzten diese Chance um sich ordentlich vollzustopfen. Das Rührei reichte sogar für 2 weitere Jugendlichen, welche sich zu uns gesellten. Nach dem die Zelte und das restliche Geschrabbel im Auto und Hänger verladen wurde, ging es mit der ersten Fuhre Richtung U-Bahn-Station. Denn fast die komplette Kelly Family fuhr mit der U-Bahn in Richtung Tempelhof, denn da war der allgemeine Treffpunkt für heute angesetzt. Die Bikekolone schwang sich auch heute wieder aufs Rad um eine kurze Strecke am heißesten Tag in der Woche zu absolvieren. Rolitschka, Lilli sowie Plumsi fuhren im Auto mit durch Berlin. Angekommen in der Hauptstadt ging es dann für alle zu Fuß weiter um sich gemeinsam das Tempelhofer Flugfeld anzusehen. Aufgrund der hohen Gradzahlen, welche der Himmel uns heute lieferte, trennte sich aber auch da die Gruppe erneut. Die Radgruppe entschied sich für einen Weg in der prallen Hitze um das Tempelhofer Feld mit dem Fahrrad auf sich zu nehmen. Außerdem besuchten sie den Viktoria Park und entdeckten einen atemberaubenden Wasserfall. Die Fußgänger unserer Gruppe unternahmen einen Ausflug mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Richtung Checkpoint Charlie. Wir trafen uns alle am Nachmittag in der Jugendherberge „Alte Feuerwache“, welche eine komplette Etage uns zu Verfügung stellte mit eigenem Aufenthaltsraum, Küche, Bädern. Insgesamt standen uns 5 Zimmer mit toller Ausstattung nur für uns bereit. In der Küche kochten wir gemeinsam Tabulee (irgendein Salat) mit Resten vom Vortag sowie Fleisch. Als die Temperaturen am heutigen Tag sich etwas abgekühlt haben, machte sich die Reisegruppe nochmals auf um die Stadt genauer zu entdecken. Ansonsten ging der Tag heute entspannt dem Ende zu, sodass alle in ihren Betten gegen 23:30 Uhr verschwanden.

Tag 6: Berlin Kreuzberg 0 km

An dem heutigen Tag stand die Entdeckung des Deutschen Technikmuseums auf dem Plan, außerdem wollten wir uns die Heckmann Höfe sowie am Abend eine Sightseeingtour mit dem Boot nicht entgehen lassen. Der Tag startete mit einem leckeren Frühstück mit Zimtäpfeln sowie Brötchen und Haferpams. Gegen 10.00 Uhr brachen fast alle, bis auf Saskia auf um das Museum zu besuchen. Saskia erlebte diesen Tag auf eine andere Art. Sie besuchte die verschiedensten Geschäfte, war im Buchkaufrausch und am Nachmittag traf sie sich noch mit ihrer Schwester. Die Gruppe verbrachte 5 Stunden nur in dem Technikmuseum mit den verschiedensten Ausstellungsbereichen. Dadurch das wir die Sightseeingtour aber schon reserviert hatten, mussten wir gegen 15:00 die Ausstellung verlassen. Da wir für unser heutiges Abendessen noch Pizzateig und Belege besorgen mussten, trennte sich die Gruppe. Karl, Herr Hasenmann und Plumsi besorgten die Zutaten im Edeka „Ungefroren“, wobei hingegen die Kelly Family sich in der Unterkunft erholte. Wir bereiteten gemeinsam die Pizza mit den verschiedensten Belegen zu, sodass wir gegen 18:20 hätten starten können. Leider gab es Verzögerungen, wodurch wir erst gegen 19:00 losziehen konnten, jedoch legte das Schiff um diese Zeit im 20-minütigen entfernten Hafen ab. Da wir die Stadt aber dennoch entdecken wollten, zogen wir dann nochmal in Richtung Brandenburger Tor, Bundestag, Holocaust Denkmal, sowie in die Mall of Berlin los. Mit Erstaunen stellten wir fest, wie hoch das Sicherheitsaufkommen mit Polizei, Taschenkontrollen und ähnliches war. Wir knipsten somit noch ein paar Bilder vor dem Brandenburger Tor, welche auch direkt als Profilbilder eingestellt wurden. Wir besorgten uns noch ein paar alkoholische Getränke, sodass wir den Tag gemeinsam mit Saskia auf der Terrasse der Herberge mit Käsedings ausklingen lassen konnten.

Tag 7: Berlin Kreuzberg – Löwenberger Land 54 km

Auch an dem heutigen Tag startete alles mit dem gemeinsamen Frühstück. Es gab die Auswahl zwischen der restlichen Pizza, frischen Brötchen, Obst oder der altbekannte Haferpams. Außerdem musste am heutigen Tag auch unsere Etage von der Jugendherberge geräumt werden, da eine Radtour heute mal wieder auf dem Plan stand. Der Großteil der Kelly Family fuhr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Richtung Oranienburg, hingegen Rolitschka mit Plumsi das Auto heil an der Siegessäule vorbeitransportierten um ebenfalls den Mittagspausentreffpunkt zu erreichen. Der Rest der Gruppe mussten viele Rotphasen über sich ergehen lassen, um Berlin endlich zu verlassen. Diese Wartezeiten wurden vor allem an der Siegessäule, dem Brandenburger Tor ordentlich genutzt um nochmal ein paar Bilder zu einem anderen Sonnenstand zu schießen. Wir trafen uns alle in Oranienburg am Spielplatz. Dort wurden nochmal alle Fahrräder fit gemacht, denn auch die Kelly Family sowie Plumsi stiegen aufs Rad um. Es gingen dann 16 km entlang verschiedenster Radwege. Egal ob extrem viel Sand, Kies oder Wurzeln, heute hatten wir wirklich alles dabei. Angekommen am Campingplatz „Große Plötze“, gab es direkt den Wunsch von fast jedem den Tümpel im Anschluss zu besuchen. Zum Abendbrot wurde Reis mit verschiedensten Sorten von Gulasch gekocht. Darunter zählen Bratwurst Gulasch, Rinder und Putengulasch, sowie Kochschinkengulasch. Der letzte Abend für Herrn Hasenmann wurde nochmal gemeinsam und in vollen Zügen genossen.

Tag 8: Löwenberger Land – Biberhof Mirow 62 km

An diesem Morgen startete alles wie gewohnt, die Zelte wurden abgebaut und gemeinsam gefrühstück. Gegen 10:30 konnte dann die Reise zu dem Biberhof starten, der Campingplatz war für einige schon bekannt, sodass man umso gespannter war, wie es sich entwickelt hat. Die Mittagspause fand in Lindow statt. Dort gab es leckeres Eis und manche besichtigten das nahgelegene Kloster. Weiter ging es dann relativ flott nach Rheinsberg. Wir warteten dort noch auf einen genaueren Plan. In der Zeit genoss Marius sein Eis und Herr Hasenmann sein Brötchen mit Bulette. Das Ziel lag dann nur noch 15 km entfernt, welche wir auch sehr entspannt und schnell durchrollerten. Angekommen am Biberhof wurde Herr Hasenmann auch schon von seinem Vater begrüßt. Denn er verließ uns heute um seinen Familienurlaub zu starten. Wir bauten rasch die Zelte auf, manche von uns gingen noch in das Wasser und kühlten sich erstmal ordentlich ab und die anderen entspannten erstmal eine Runde. Zum Abendbrot gab es sehr leckere Wraps, welche sich jeder selber belegen konnte. Auch an diesem Abend wurde der Tag noch gemeinsam bei einem alkoholischen Getränk ausgeklungen. Gegen 22:00 waren dann auch schon alle in ihren Zelten verschwunden, sodass die Nacht eingeläutet werden konnte.

Tag 9: Biberhof Mirow 0 km

Heute konnten alle erstmal ausschlafen, denn es stand keine Radtour an. Wir traten heute eine kleine Bootstour auf der mecklenburgischen Seenplatte an. Aber bevor die starten konnte, wurde erstmal ausreichend gefrühstückt. Gegen 10 traten wir erstmal die Reise in Richtung Bootsverleih an, nach einer gefühlten Ewigkeit erreichten wir dann das Ziel. Nachdem uns die Schwimmwesten und Paddel ausgehändigt wurden, benötigten wir nur noch unsere Kanadier. Nach einer extrem kurzen Einweisung ging es dann auch schon raus aufs Wasser. Als wir ein wenig gepaddelt waren, sahen wir schon Regengüsse über unserem Zeltplatz, dennoch ruderten wir weiter in Richtung Cannower Schleuse. Doch da wir dann doch etwas vom Wetterumschwung überrascht wurden, kehrten wir bei strömendem Regen bei einem Fischhändler ein. Wir aßen alle etwas fischartiges, egal ob vom Wels, Lachs oder Stöhr. Nach einer kurzen aber nahrungsreichen Pause konnten wir dann unseren Trip fortsetzen. Wir erreichten somit die Schleuse, in der das Boot mit Feekarl, Saskia und Greta die manuelle Schleuse mittels ordentlicher Manneskraft betätigten. Die anderen Boote, also Boot Kelly Family und das Boot Marius mit Plumsi kutschierten sich durch die Schleuse. Angekommen auf dem anderen See ging es dann für Lilli, Rolitschka und Klara erstmal ins Wasser, freiwillig. Die anderen ruderten in der Zeit noch ein bisschen weiter um dann aber wieder umzudrehen. Wir schleusten dann erneut und traten langsam unsere Heimreise Richtung Biberhof an. Wir genossen noch das ruhige Wasser und entspannten auf dem See. Am Biberhof angekommen wurde erstmal Wäsche gewaschen, Kaffee getrunken aber auch nochmal den Zugang zum See ausgekostet. Nachdem sich alle etwas erholt hatten wurden dann von Rolitschka, Feekarl, Saskia und Plumsi die Boote zurück zum Verleih gebracht. Als alle wieder am Campingplatz sich versammelten wurde auch schon das Abendbrot vorbereitet. Heute gab es Pfannenbrot mit SourCream, Zwiebeln und Schinken, dazu noch scharfe Kartoffelspalten und einen relativ neutralen Salat. Am Abend nutzen alle noch das Zusammensitzen zum Austausch von Erlebnissen und dann ging es für alle auch ins Bett.

Tag 10: Biberhof – Dahmen 90,00 km

Wir wurden von einem leckeren Frühstück erweckt, auch dieses Mal gab es Brötchen und Cornflakes. Heute starteten wir etwas später in den Tag, es war ja auch Sonntag. Wir packten alle unser komplettes Zeug ein und verabschiedeten uns vom Biberhof. Wir radelten entlang unterschiedlicher Dörfer, Mirow beispielsweise, in dem Ort ist eine britische Königin geboren. Weiter ging es nach Prechlin, dort gab es Mittagessen. Doch bevor wir da ankamen, besuchten wir den ehemaligen Militärflugplatz in Lärz. Dort stellten sich alle die Frage: Ist das Kunst oder kann das weg? Denn da gab es eine Kunstaustellung mit den unterschiedlichsten Rubriken und Kunstarten, aber alles zum Thema utopisch und surreal, alternativ. Bei dem Kulturkosmos finden auch unterschiedliche Festivals statt, welche garantiert nicht ohne illegalen Medikamente funktionieren. Angekommen in Prechlin gab es leckere Speisen aus dem nebenan geöffneten Netto. Weiter ging es dann ohne Kelly Family in Richtung Waren. Wir alle dachten an ein kleines Dorf, doch wir wurden mit einer stark besuchten Stadt, direkt an der Müritz überrascht. Nachdem wir uns alle wieder etwas stärkten ging es dann für die Radgruppe einen Umweg entlang zum Campingplatz. Wir wählten die 32 km lange Strecke um eine Bundesstraße zu umfahren. Somit radelten wir entlang vieler Waldwegen und trafen irgendwann erneut auf einen Sandweg. Wir trafen kurz vor unserem Ziel auf eine Allee mit den verschiedensten Pflaumenarte, wo alle das kommende Frühstück sicherten. Als wir dann endlich in Dahmen ankamen, erwarteten uns die 3 Badenixen Klara, Lilli und Greta. Sie besuchten direkt den angrenzenden See und versanken im Morast. Zum Abendbrot wurde Tomatenpamps mit Nudeln fabriziert, welches gegen 20:00 dann auch von allen verzehrt wurde. Als der Himmel dann langsam sein Gewand änderte, nutzten wir die Chance und machten ein kleines Shooting am Wasser. Für die Kleinen und Großen unter uns war dann auch gegen 22:30 die Zeit des ins Bettgehens erreicht.

Tag 11: Dahmen – Recknitzberg 64 km

Am Morgen wurden gegen 8:00 die ersten Zelte abgebaut, sodass wir im Anschluss gemeinsam frühstücken konnten. Nachdem die Busfahrer ausgeknobelt hatten, wer von ihnen heute fährt, konnte es auch gegen 10:00 endlich losgehen. Das Los fiel auf Rolitschka, welcher den Bus heil nach …manövrierte. Dort kam es dann zu einer leckeren und sehr idyllisch gelegenen Mittagspause. Die wir uns sichtlich verdient hatten, denn die Wege bestanden hauptsächlich aus groben Kopfsteinpflaster, welche sich deutlich bescheiden fahren ließen. Nach der Mittagspause ging es dann mit Rolitschka weiter, dafür fuhr der komplette Rest der Kelly Family den Bus bis zum abgelegenen Ziel. Die Fahrradfahrgruppe freute sich die ganze Zeit auf die mehrfach angekündigte Eierschecke mit einem leckeren Kaffee. Deshalb konnte Feekarl uns auch extrem schwer fahrbare Wiesen“wege“ entlang schicken. Diese Wege waren zum größten Teil nicht ersichtlich, wodurch die Hoffnung immer mehr stieg. Wir folgten der Stromleitung, die uns aber immer mehr ins Nichts führte. Als wir dann aber endlich wieder an einer halbwegs normalen Straße ankamen, wünschten wir uns nichts Sehnlicheres als ein Stück Kuchen. Doch Rolitschka fuhr vor und entdeckte den Campingplatz, es stellte sich heraus, dass Feekarl uns die ganze Zeit verarscht hat. Zum Abend kochten wir einen Resteeintopf mit Brot. Nach dem Abendessen drehten wir noch eine kleine Runde, dies Mal zu Fuß. Bei diesem Spaziergang entdeckten wir, dass wir bei unserem Weg mit dem Fahrrad die ganze Zeit um den Campingplatz herumgefahren sind. Wir suchten außerdem auf dem riesigen Campinggelände noch die Hasen auf. Nachdem alle das Gelände erkundet hatten ging es für die meisten auch schon ins Bett um den letzten Tag gewappnet entgegen zu treten.

Tag 12: Recknitzberg – Graal Müritz 44 km

Der Tag startete relativ entspannt, da wir alle wussten, dass heute das Ziel endlich in Sicht ist. Wir frühstückten gemeinsam das Übliche und pünktlich um 10:00 ging es für die Biketruppe auch los. Entlang den unterschiedlichsten Dörfern ging es auf ziemlich schlechten Wegen nach Graal Müritz. Nach entspannten 2 Stunden erreichten wir das Ziel. Wir suchten dann noch eine halbe Stunde den Campingplatz, welcher am Ortsausgang gelegen war. Angekommen am Platz entdeckten wir auch schon die Kelly Family, die heute das Auto als Fahrzeug benutzten. Aylin und Herrmann wurden mit dem Golf Car unser Standplatz auf dem riesen Campingplatz gezeigt. Wir nutzten die Chance und bauten unsere Zelte unter verschiedenen Eichelbäumen auf, welche uns wenigstens etwas Schatten bei extremer Hitze spendeten. Gegen 13:45 brachen wir zum Mittagessen auf, dies vollzogen wir in einer Gaststätte auf dem Campingplatz, welche gegen 14:00 regulär ihre Tore schließen würde. Für uns machten sie aber noch eine Ausnahme, weswegen wir doch ein warmes Mittagsessen genießen konnten. Die ersten wählten den direkten Weg ans Wasser, wo aber der Strand so heiß war, dass man sich die Füße verbrannt hatte. Am Nachmittag war Freizeit für alle geplant. Feekarl, Saskia und Plumsi besuchten Graal Müritz und genossen ein leckeren Frozen Yoghurt. Die anderen nutzten die erste Chance und gingen an den leicht überfüllten Badestrand vom Campingplatz. Am Abend gingen auch die Touristen ans Wasser und genossen den wunderschönen Sonnenuntergang. Nach dem gingen alle von uns auch schon ins Bett um sich für den 39 Grad heißen Tag vorzubereiten.

Tag 13: Graal Müritz (52 km)

An diesem Morgen startete der Tag zu verschiedenen Zeiten. Die einen von uns beobachteten schon den Strand zum frühen Morgen und die anderen genossen noch die Ruhe vor dem Sturm. Auch heute teilte sich unsere Gruppe, denn nachdem wir gemeinsam frühstückten, brach die Reisegruppe mit dem Fahrrad nach Warnemünde auf. Die anderen ließen sich am Strand ordentlich von der Sonne bestrahlen und gingen zum Mittagessen in eine Pizzeria. Während die anderen sich ordentlich die schöne Stadt Warnemünde, die unterschiedlichsten Boote, Kirchen und die Strandpromenade nicht entgehend ließen, besuchte die Kelly Family und Marius ein Opal- und Bernsteinmuseum am Rande von Graal Müritz. Beide Gruppen genossen ohne Absprache ein leckeres Frozen Yoghurt. Nach der Stadtbesichtigung in Warnemünde ging es mit dem Fahrrad weiter zum Karls Erdbeerhof. Dort kamen wir in den Genuss von den unterschiedlichsten Marmeladen-, Tee und Dip Arten. Nachdem wir uns bei einem Penny noch Wasser einlagerten, konnte die Rückreise starten. Angekommen am Campingplatz hatten wir noch nicht genug vom Radeln, sodass es weiter ging zur Strandpromenade. Feekarl, Saskia und Plumsi genossen ein kühles Bier und schrieben Postkarten. Wir trafen dann die zweite Gruppe auf dem Campingplatz wieder. Wir bereiteten zusammen die Burger für den heutigen Abend vor. Nachdem Karl von seinem Einkauf, in dem nur Wein heraussprang wiederkam. Konnte das Essen auch schon beginnen. Im Anschluss daran genossen alle das Meer, die einen gingen ins Wasser und die anderen bewunderten auch heute den Sonnenuntergang. Letztendlich gingen alle erschöpft aber zufrieden ins Bett und damit war der 39 Grad warme Tag auch schon zu Ende gegangen.

Tag 14: Graal Müritz

Während heute fast alle die Räder stehen ließen um mit den Öffis nach Rostock zur HanseSail zu reisen, entschieden sich Saskia und Feekarl für eine Rundtour über den Darß. Während sie die wundervolle Küstenlandschaft mit ihren Dünen, Dämmen und Darßtouristen genossen, begaben sich die anderen auf die Suche nach einem Döner für Marius. Auch ein Segelturn über die Warnow brachte sie diesem Ziel kein bisschen näher, dafür lernten wir jede Menge Seemannslatein. Am Abend trafen wir uns dann alle wieder nach mehreren Eispausen auf dem Campingplatz um schon mal ein wenig unsre Sachen zu sichten. Morgen soll es heimgehen und für die Nacht wurden Unwetter vorhergesagt. Mit Blitzen und Donner verabschiedete sich dann auch die Ostsee von uns.

Tag 15: Görlitz

Ein Großteil der Reisegruppe fuhr mit dem Zug von Graal Müritz nach Görlitz, während Feekarl, Klara und Rollitschka unseren Tourbus samt Hänger nach Hause fuhren. Trotz unterschiedlicher Reisewege erreichten wir alle fast zeitgleich Görlitz. Die Autogang wurde leider von einer Currywurst aufgehalten.

 

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