Ostsee 2025
Mit dem Rad an die Ostsee
Unser Vorhaben
Jedes Jahr unternimmt unser Verein in den Sommerferien eine etwas besondere Radtour. Diesen Sommer bieten wir wieder vor allem für Schüler ab der 4. Klasse eine Abenteuertour an die Ostsee an. Wer ein Fahrrad und ein Zelt besitzt, ist gern dazu eingeladen vom 28. Juni bis 12. Juli 2025 nach Usedom mitzukommen. Hier noch einige Infos:
- Start: Samstag, 28. Juni von der Neißegrundschule in Görlitz
- Tagesetappen ca. 50 km, größtenteils auf Radwegen (Oder-Neiße-Radweg),
- Es gibt ein Begleitfahrzeug für Zelte und großes Gepäck und für den Fall, dass die Kraft doch nicht ganz ausreicht.
- abends wird gemeinsam gekocht, tagsüber reichen Obst, Eis und „Imbissköstlichkeiten“
- Übernachtet wird überwiegend in Zelten (diese sollte man selbst aufbauen können), aber auch bei Vereinen und in Hostels.
- Ziel: Campingplatz auf Usedom
- Heimfahrt am Samstag, den 12. Juli nach Görlitz oder deine Eltern besuchen uns am letzten Wochenende und nehmen dich mit heim.
- Maximal 15 Teilnehmer aus den 4. Klassen
- Teilnahmegebühr: 349,00 Euro/Kind
- Versicherungen, Übernachtungen, Vollverpflegung, Programm, Betreuung und Heimtransport nach Görlitz sind im Preis enthalten.
- Die Tour ist bereits ausgebucht. Anfragen kommen auf die Warteliste.
Tourtagebuch
28. Juni 2025, Görlitz – Zelten an der Neißegrundschule
29. Juni 2025, Görlitz – Skerbersdorf, 48 km
Heute Morgen waren wir noch in der Schule. Nach einer morgentlichen Stärkung stiegen wir auf’s Fahrrad. Wir fuhren durch Städte, Industriegelände, Wälder und Dörfer wie: Ludwigsdorf, Podrosche, Deschka, Steinbach, Pribus, Lodenau. Am Ende kamen wir im Zeltlager Skerbersdorf an. Hier hatten wir einen Pool den mussten wir natürlich ausprobieren. Wir hören uns dann Morgen.
30. Juni 2025, Skerbersdorf – Forst, 39 km
Hallo willkommen beim Tagebucheintrag von Skerbersdorf bis Forst. Heute sind wir über eine Strecke von Radwegen und Straßen gefahren. Bei dem Radweg kam der Wind voll von vorn da musste man richtig Energie haben. Doch als Gruppe hatten wir es geschafft. Beim Mittag haben wir Wiener Radburger erfunden – das besteht aus einer Kartoffel die aufgeschnitten ist, mit eine Wiener darin, mit Salz und Senf verfeinert. Nachdem wir uns ausreichend gestärkt hatten, fuhren wir in der prallen Sonne am Damm.
1. Juli 2025, Forst – Neuzelle, 49 km
Als wir in Forst aufgestanden sind, gab es erst einmal ein leckeres Frühstück. Wir haben angefangen unsere Zelte abzubauen und Taschen zu packen. Dann ging es auch schon los. Auf dem Weg sind wir Berge rauf und runter gefahren. Das hat Spaß gemacht. Zum Mittag haben wir bei Kaufland angehalten. Gegen 15 Uhr sind wir auch schon in Neuzelle angekommen. Danach sind wir in ein Schwimmbad gegangen. Wir sind oft Rutschen gewesen, das war sehr toll. Zum Abendbrot gab es Döner und Pizza. Am Abend haben wir eine Führung durch das Kloster bekommen. Auf dem Turm haben wir die Aussicht genossen. Unten haben wir uns in unsere Zelte gelegt und noch ein bisschen gequatscht. Dann sind wir auch schon eingeschlafen.
2. Juli 2025, Neuzelle – Lebus, 45 km
Morgens um 6 Uhr weckten uns die lauten Glocken. Danach haben wir mit Aussicht auf den Klostergarten gefrühstückt. Wir haben uns gefühlt wie Könige. Danach gings los. Am Anfang sind wir über einen Damm gefahren. Die letzten Kilometer ging viel es bergauf und dann wieder runter. In Lebus sind wir durch einen Rasensprenger gerannt. Als wir die Zelte aufgebaut hatten, haben wir das Haus erkundet: Es gab einen Billardtisch und eine Dartscheibe. Zum Abendbrot gab es Chili con Carne mit Reis. Das war lecker. Danach habe ich diesen Eintrag gemacht. Was noch heute noch passiert, weiß ich nicht.
3. Juli 2025, Lebus – Letschin, 35 km
Nach einem schönen Frühstuck radelten wir los. Immer weiter an der Oder entlang. Am Fischereihof machten wir unsere Mittagspause und es hat angefangen ein wenig zu regnen. Der Regen erschrak uns aber nicht, wir aßen gemütlich weiter in einem Fischerboot. Plötzlich bekamen wir einen unerwarteten Besuch vom jungen Storch Gustav. Er kam zum Fressen und hatte sich sehr gefreut auf Wiener und Bockwurst. Der Regen hörte auf und wir radelten weiter.
Als wir am Zeltplatz ankamen haben alle erstmal ihre Zelte aufgebaut. Danach sind manche in der Oder baden gegangen. Wir hatten alle sehr viel Spaß. Die Jungs haben aus Kohlesand eine Burg gebaut. Ella und Emma sammelten Muscheln. Währenddessen waren Ben, Paul, Laura U. und Laura R. baden gegangen. Immer mehr Kinder kamen dazu. Es war ein einzigartiges Erlebnis. Am Abend fand bei uns der erste Teil von Äpfel-Radtour-Top Model statt. Unsere männlichen und weiblichen Top Model hatten verschiedene Themen: Camping, Sport, Prinzessin, Horror, Fitnessstudio…
Zum Abendbrot hat Herr Perez Kartoffelbrei mit Bratwurst und Sauerkraut gekocht. Es war so lecker, dass die Ameisen uns bis zum Zelt verfolgt haben.
4. Juli 2025, Letschin – Oderberg, 41 km
Wir radelten erst viele Kilometer über den Damm, unsere Mittagspause fand an der Europabrücke statt. Dort haben Bundespolizisten ein Foto von uns gemacht. Bei einer der Pausen aßen wir wie immer ein Eis. Ein wenig später kamen wir im Garten der Eisguste an. Der Besitzer des Hofes führte uns durch sein prächtiges Haus. Dort erfuhren wir, dass das ein Kühlkeller war, und dort eine große Menge von Bier gekühlt wurde. Das Haus hatte eine interessante Geschichte. Im 2. Weltkrieg wohnte dort ein Mitglied der japanischen Kaiserfamilie, der in Japan ein Volksheld ist, weil er viele Menschen gerettet hatte. Der Besitzer hatte auch ein großes Lego Model vom Haus. Die Erwachsenen machten eine leckere Reis-Gemüse-Fleisch Pfanne. Es ging weiter mit Äpfel-Radtour-Top Model, wo wir wieder viele schöne Looks präsentiert bekamen. Danach waren wir so müde, dass wir sofort eingeschlafen sind. Vorher konnten wir noch viele Fledermäuse beobachten.
5. Juli 2025, Oderberg – Angermünde, 25 km
Als wir gestern in der Eisguste ankamen, freuten sich viele auf heute, da wir nur 33 km gefahren sind. Doch es kam anders als viele dachten. Alles fing damit an, dass wir 2 km bergauf fuhren. Es hat sich sehr gelohnt, da wir nach 4 weiteren km am Schiffshebewerk Niederfinow ankamen. Dort hat uns ein Mann herumgeführt und erzählte uns wie es funktioniert oder das an jeder Seite Gewichte mit 9800 t hingen. Ein paar Kinder hatten Höhenangst und guckten nicht hinunter. Da fing die Apparatur zu arbeiten an, und wir schauten zu wie 8 Schiffe 84 m in die Höhe gehoben wurden. Das war sehr spannend. Als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, aßen wir ein leckeres Softeis mit Streuseln oder Haselnusskrokant. Dann fuhren wir wieder bis zum Ortseingang von Liepe. Dann ging es weiter mit dem schweren Part, denn wir fuhren wir einen (sehr) steilen Berg hinauf, wo viele abstiegen und ihre Fahrräder nach oben schoben. Andere fuhren durch bis nach oben, darunter Benjamin S., Ole und Egon. Auf dem Berg machten wir Mittagspause und aßen Brötchen, Frikadellen, Wiener, Gurke und Banane. Dann fuhren wir weiter auf Kopfsteinpflaster durch den Mückenwald. Dann passierte etwas Schlimmes! Eikes Schaltung funktionierte nicht mehr und er konnte die Hügel nur schwer hinauffahren. Als wir wieder an der Straße ankamen, freuten sich viele, dass es endlich vorbei war. Für sie war die Waldstrecke der reinste Horror. Wir fuhren 3 km als wir den Begleitbus trafen, um Wasser nachzufüllen. Leibniz Butterkekse aßen wir auch. Dann fuhren wir in Gruppen weiter bis nach Angermünde. Wir übernachteten (nicht wie üblich im Zelt) in einer Turnhalle. Als wir mit Schlafplatz aufbauen fertig waren, konnten wir bei einem 300 m entfernten Rewe einkaufen oder ein Eis essen gehen. Danach spielten wir Fußball bis zum Essen. Es gab Kartoffelbrei mit Eiern in Senfsoße und Salat. Nach dem Essen spielten wir weiter Fußball bis 21:00 Uhr. Danach machten wir uns Bettfertig und gingen ins Bett.
6. Juli 2025, Angermünde – Unteruckersee (Prenzlau), 47 km
Am frühen Morgen sind wir in Angermünde gestartet. Als erstes mussten wir die vielen Hügel überwinden. Aber als Belohnung durften wir ein Eis essen. Danach ging es weiter über kleine Hügel hoch und runter. Plötzlich waren wir schon in Prenzlau. Erst mal konnten wir im See baden gehen. Wir haben auch einen toten Krebs gefunden. Ein paar Enten haben wir auch gesehen. Zum Abendbrot gab es Nudeln mit Tomatensoße und Wurst. Abends mussten wir schon einundzwanzig Uhr im Bett sein.
7. Juli 2025, Unteruckersee (Prenzlau) – Strasburg, 41 km
Hallo, wir mussten die letzten Tage immer gegen den Wind ankämpfen. Wir haben es aber alle geschafft. Als wir angekommen sind, haben wir erstmal Schokolade gegessen. Dann hatten wir die Wahl, ob wir in einer Umkleidekabine oder im Zelt schlafen wollen. Wir waren danach noch in der Stadt einkaufen. Später haben die Jungs ein Champions League Finale imitiert. Zum Abendbrot gab es Kartoffeln und Quark. Dazu gab es einen Tomatensalat. In Umkleide 2 gab es dann noch eine große Party mit Chips aus dem Supermarkt. Die Nacht war sehr regnerisch. Einige haben es aber im Zelt ausgehalten und sind nicht in die Umkleideräume geflüchtet.
8. Juli 2025, Strasburg – Anklam, 50 km
Hallo, hier sind wir wieder. Heute sind wir von Strasburg nach Anklam gefahren. Als wir losfuhren, ein paar Minuten später, fuhr Benjamin gegen eine Mülltonne. Etwas später aßen wir ein Eis. Als wir ankamen, bauten wir unsere Zelte auf. Etwas später gingen wir ins Luftfahrtmuseum. Dann durften wir uns zwei Kugeln Eis aussuchen. Und zum Schluss haben wir uns noch Tattoos gemacht.
9. Juli 2025, Anklam – Stubbenfelde, 45 km
10. Juli 2025, Stubbenfelde
11. Juli 2025, Stubbenfelde
12. Juli 2025, Stubbenfelde – Görlitz
Die Wegpunkte
| Datum | Start | Ziel | Entfernung |
|---|---|---|---|
| 28.06.2025 | Görlitz | ||
| 29.06.2025 | Görlitz | Skerbersdorf | 48 km |
| 30.06.2025 | Skerbersdorf | Forst | 39 km |
| 01.07.2025 | Forst | Neuzelle | 49 km |
| 02.07.2025 | Neuzelle | Lebus | 45 km |
| 03.07.2025 | Lebus | Letschin | 35 km |
| 04.07.2025 | Letschin | Oderberg | 41 km |
| 05.07.2025 | Oderberg | Angermünde | 25 km |
| 06.07.2025 | Angermünde | Unteruckersee | 47 km |
| 07.07.2025 | Unteruckersee | Strasburg | 41 km |
| 08.07.2025 | Strasburg | Anklam | 50 km |
| 09.07.2025 | Anklam | Stubbenfelde | 45 km |
| 10.07.2025 | Stubbenfelde | ||
| 11.07.2025 | Stubbenfelde | ||
| 12.07.2025 | Stubbenfelde | Görlitz |
Unsere Sponsoren
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Herbert Krug Elektromotoren Reichenbacher Straße 14, 02827 Görlitz www.krug-elektromotoren.de |
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Haustechnik Schöpstal GmbH Gewerbering 22, 02828 Görlitz www.haustechnik-schoepstal.de |


